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GEOEFFNET VON:
April bis Oktober
Sonntags und feiertags

ZEITPLAN:
11-12.30 / 15-17

Sonst, mit vorheriger Abmachung mit der Organisation geoeffnet.

Info : (0039) 040327122

Repen, 31
Repentabor-Monrupino
Trst-Trieste-Triest



Das KARSTHAUS von Repen stellt ein gut erhaltenes Beispiel typischer Karstarchitektur dar, das den Wohnbereich und die dazugehörigen landwirtschaftlichen Nebengebäude innerhalb eines abgeschlossenen Hofes borjac in sich vereint.

Die baulichen Hauptelemente des Bauernhofes:
das mit STEINPLATTEN gedeckte DACH; der große SCHORNSTEIN; der BALKON; die TÜREINFASSUNGEN aus STEIN; die mit Gittern versehenen FENSTER mit STEINEINFASSUNGEN; der BRUNNEN štirna; die MAUER, die den Hof vor der Bora schützt; das STEINPORTAL kaluna mit einem Holztor zum Hof.

Eine exakte Datierung der Entstehung des Hauses mit seinen landwirtschaftlichen Nebengebäuden und dem borjac kann nicht vorgenommen werden, sie geht jedoch sehr wahrscheinlich auf die letzten zwei Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts zurück. Das heutige Erscheinungsbild stammt aus dem Jahr 1831, als die letzten Erweiterungen und Umbauten vorgenommen wurden; jüngere Baumaßnahmen dienten ausschließlich der Erhaltung. Das Bauerngehöft bewahrt das bescheidene Aussehen der alten Behausungen im Karst, die sich vor allem durch die Verwendung von Stein als Baumaterial und Ornamentelemente auszeichneten.

Der WOHNBEREICH umfasst die KÜCHE hiša im Erdgeschoss und im Obergeschoss die SCHLAFKAMMER und den DACHBODEN na podu, wo oft die älteren Familienmitglieder oder die Kinder schliefen. Der Dachboden hatte jedoch eine Doppelfunktion als Speicher für Weizen, Gerste, Kartoffeln und Nüsse.
Der Küchenboden ist mit Steinplatten ausgelegt; einen Großteil des Raumes nimmt der etwas erhöhte, offene Herd mediterraner Art mit dem entsprechenden Rauchabzug napa ein. Letzterer ist mit den so typischen Holzkonsolen und kleinen Ziervorhängen tornakamin ausgestattet. Neben dem Herd befindet sich der Steinofen. Außer der Fensternische ist für die Karstküche noch eine Wandnische škafenca typisch, auf deren Konsole Gefäße und der Wasserbehälter Platz finden.

Das Geschirr und das ausgestellte Zubehör sind Originalstücke, dasselbe gilt auch für die übrigen Räume. In der Schlafkammer ist zum Beispiel neben dem schmalen Ehebett „für eineinhalb Personen“ za poldrugo peršono die typische Wiege zu sehen und an der Wand steht die Karst-Hochzeitstruhe. Die Bettlaken wurden aus heimischem Leinen gefertigt, das Garn für die Bettdecken selbst gesponnen. Charakteristisch ist auch die Matratze mit Maisspelzenfüllung lubenca.

Im WIRTSCHAFTSBEREICH (KELLER – hram / STALL – štala / DACHBODEN – na podu) wird der Museumsbesucher all jene Tätigkeiten kennen lernen, denen sich die Karstbewohner in der Vergangenheit widmeten, um sich ihr Überleben zu sichern. Die ausgestellten Geräte und Objekte zeigen Ausschnitte aus den wichtigsten Arbeitsbereichen: WEINBAU, VIEHZUCHT und ACKERBAU.

Der alte HEUBODEN na štali über dem Stall ist heute für Ausstellungen hergerichtet. Im Hof befindet sich auch ein SPEICHER škedenj, wo die vom Feld eingebrachten Früchte gesäubert und ausgelesen wurden. Im Speicher waren außerdem der Karren und verschiedenste Ackergeräte untergebracht.

Das Karsthaus-Museum ist in den Monaten April bis Oktober sonn- und feiertags (11-12.30 /15–17) geöffnet, außerhalb dieser Monate oder an Wochentagen auch nach vorheriger Anmeldung. KARSTHAUS-MUSEUM VON REPEN, GEMEINDE MONRUPINO, TRIEST Informationen: 040/327240, 040/327122 Herausgegeben von AIAT und Genossenschaft UNSER KARST – Zadruga NAŠ KRAS


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